Wednesday, 12 June 2013

Daily doodling

Recently I scribble a lot. I always have my little sketchbook with me and doodle whenever I can. Most of my scribbles look really odd, but still, I'm proud of myself that I keep doing them.

There was a time when I didn't even keep a sketchbook. I went from one artwork to the next and in between I did nothing at all.

I'm just never sure whether to upload some of these sketches or not. Some are very personal, and some are just very bad and I'm embarassed to show them. ^^'

Would you even be interested in seeing more mere sketches?


Good night,

Katrin ♥

Wednesday, 5 June 2013

Epic

Yesterday I went to the cinema to see Epic. I really enjoyed it! It was some kind of action fairy tale, haha. So today I did a little fanart of a scene I liked. :) Done with copic markers and a sepia coloured Neopiko outliner.



I used a stock image as reference for the antlers by Sassy-stock

30k Kiriban on Deviantart!

Dear reader,
take a screenshot of my DA main page when the counter says 30.000, send it to me, and you win an illustration! :)

I will basically draw anything you want. However, I may refuse an image if I wouldn't feel comfortable drawing it. (Such as porn...)

Good luck! ♥
Katrin

Drawing Lab: Lab 3 - My Pet Project

Lab 3 was about drawing your pet in motiot. Just really rough sketches, leaving out details, but trying to capture the general shape. Thereby you had to apply what you had learned in Lab 2: keeping your eyes on the subject and not on the paper.

I started with my cat, Mona:


On a different day I drew Arco, my boyfriend's Labrador Retriever. I was sitting on top of the stairs and he wanted to come up to me (left picture; he's somewhat scared of climbing stairs)^^'. Until he gave up and lay down (right).


And then I tossed him a ball and he went all crazy :D


Left side: I told him to sit, but he was still in play-mode and twitchy. :D Right: I then moved on to my dog Vicky, a crazy terrier crossbreed. She's always really jaunty, so her scribbles were the most challenging therefore look kind of silly. xD



There she was rolling on the carpet xD

On to the next labs :)



You Can Draw In 30 Days' Lesson 7


Hi everyone! :)
Here are my scans of You Can Draw In 30 Days' Lesson 7.

Lesson 7 was called Advanced Level Cubes. I had a rather long break from that book and drawing all those cubes, so I did some warm up sketches first.


Then I did the main thing. Because I got interrupted all the time, I drew it again really quickly in the upper left corner to revise.


Up to know, the author still explained everything in several steps. But then the bonus challenge was to copy a drawing of some building by yourself, applying all the rules that were explained ealier.


And then, of course, you should do some building of your own. I scribbled this while watching TV :)


Among with all the other cube and geometrical shape lessons, this lesson made me a lot braver when it comes to playing with perspectives. :D Sometimes I didn't even try to get it right, but now I often scribble these kind of buildings and shapes casually and they even look correct most of the time!^^


Thursday, 23 May 2013

Catching up with "Drawing Lab": Lab 2

Hi guys, how have you been doing?

I had several days off work last week and went on a short trip to the beautiful town of Innsbruck (Western Austria) with my family. We had a really good time! :)

But both my trip and work left me little time for elaborate drawing lately. At least I finally managed to do the second Lab from Carla Sonheim's Drawing Lab. I'm doing this together with other people in a group and actually, we should all be working on Lab number four already.^^' But from what I saw I'm not the only one who's a little behind. I'll just try to catch up these days! Lab four and five are about drawing animals at the zoo - something I've already done several times anway. Maybe I'll have time to go again at the weekend. :)

Anyhow, here are my scans from Lab 2 - "Blind Contour Giraffes". I love blind contour drawings, they are just sooo funny! I know you're supposed to do them slowly and focused (and then they aren't even looking bad), but sometimes it's just so much fun to do them quickly and then burst out in a fit of laughter when looking at your results. xD Can you guess which were the quick ones? Haha...








After a while I had enough of giraffes and tried some bears, too. I like the one on the lower right. :D


Well, on to the next labs! I have to admit that this book really challenges me. :D I can be really stubborn, impatient and inhibited when drawing and all these tasks hit my weak spots and makes me try a lot of new things. 

But I guess I'll be a lot better afterwards. :)







Monday, 13 May 2013

Liam and Caitlin

May I introduce you to these friends of mine? ;) You have probably met before, but they were a little shy back then, and they wouldn't even tell you their names, right? (No, not even me!)
I acquainted them with my friend Anja, and after a while, they began telling her their story. Anja was so kind as to write it down for us.

(I'm sorry though, again it's in German only.)


Sie lächelte. Dampf stieg von ihrer Teetasse auf, während vor dem Fenster dicke Schneeflocken vom Himmel fielen. Es schneite seit Tagen unaufhörlich und nichts erweckte den Anschein, als würde es in absehbarer Zeit aufhören.
Caitlin trank vorsichtig einen Schluck und starrte ins Schneetreiben hinaus. Er würde nicht wollen, dass sie sich Sorgen machte und bisher war ihr das auch recht gut gelungen. Sie hatte das Haus geputzt, war durch den Schnee, um sich um die verbliebenen Tiere zu kümmern. Die Ablenkung hatte ihr gut getan, doch nun war ihr die Arbeit ausgegangen, auf die sie ihre Gedanken konzentrieren konnte. Er war schon viel zu lange da draußen.
Sie waren schon immer wie Geschwister gewesen und keiner hätte je daran gezweifelt, ganz gleich wie sehr sie sich äußerlich unterschieden. Caitlin mit dem dunkelbraunen, langen Haar und den dazu passenden großen, dunklen Augen. Liam mit dem roten Schopf und der hellen Haut voller Sommersprossen, die seine blauen Augen noch mehr zum Strahlen brachten. 
Sie kannten einander, seit sie krabbeln konnten und die Freundschaft wurde nur noch inniger als Liams Eltern verunglückten, und Caitlins Vater ihn unter seine Fittiche nahm. Nun da sie unter einem Dach wohnten, waren sie überhaupt nicht mehr zu trennen. Hätte Liams Sanftmütigkeit allein nicht schon ausgereicht um unter Gleichaltrigen nicht allzu gut dazustehen, so hätte sein neues Zuhause sicherlich dafür gesorgt. 
Caitlins Vater war nach dem Krieg nie wieder derselbe gewesen. Ihre Mutter hatte die Koffer gepackt und ihre Tochter zurückgelassen, als er beschloß, die Welt nicht mehr ertragen zu können und sich in der Abgeschiedenheit des Waldes eine Hütte zu bauen. Der tägliche Schulweg war beschwerlich, doch nie hätte Caitlin auch nur einen Gedanken daran verschwendet ihren Pa alleine zu lassen. Er brauchte sie.
Liam hatte eine spaßige Leichtigkeit mitgebracht, als er bei ihnen einzog. Er kümmerte sich um die Tiere und sammelte Feuerholz, während sie für den Haushalt und ihren Vater sorgte. An seinen seltenen guten Tagen saß der Mann lesend in seinem Ohrensessel und die beiden nutzten diese kostbaren Stunden, um ihrer liebsten Beschäftigung nachzukommen. Sie streiften durch den Wald, wurden eins mit der Natur, sie kletterten mit den Eichhörnchen und sangen mit den Vögeln. 
Dann starb Pa. Ihre Verwandten wollten, dass sie zu ihnen in die Stadt kam, doch mittlerweile war sie alt genug um diese Entscheidung alleine treffen zu dürfen. Sie brachte es nicht über sich die Hütte, und somit das Andenken ihres geliebten Vaters,  zurückzulassen. Liam blieb bei ihr, wie er immer bei ihr geblieben war. So war es seitdem – sie interagierten kaum mit der Stadt, sie brauchten nicht viel und der Wald gab großzügig. Das Leben war nicht leicht, aber es war ihre Wahl gewesen und sie bereuten es nicht. Zumindest nicht bis dieser ausgesprochen harte Winter einbrach. 
Die Kälte und die dicke Schneedecke trieben einige der Tiere wohl vor Hunger schier an die Grenze des Wahnsinns, anders konnte Caitlin sich nicht erklären, weshalb der Fuchs dermaßen ausgerastet war. Für gewöhnlich hielten die Waldtiere respektvollen Abstand. Sie hatten vor den beiden Menschen nichts zu befürchten und dafür vergriffen sie sich nicht an deren Eigentum. 
Doch der Fuchs war an das Ende jeglicher Vernunft geraten. Er fand einen Weg in den Stall und wäre wohl unbemerkt geblieben, hätten die Hühner ihre Panik nicht lautstark zur Geltung gebracht. Liam war nach draußen gestürmt, nur Caitlins Geistesgegenwärtigkeit verdankte er es, dass zumindest Schal und Mütze ihm ein wenig Schutz vor der Kälte boten. Vom Fenster aus konnte sie beobachten, wie das Unglück seinen Lauf nahm. Er öffnete die Stalltür, erspähte wohl den Fuchs und war einen Moment lang nicht achtsam. Lange genug, um dem panisch und ziellos ausschlagenden Pferd die Chance zu geben, an ihm vorbei ins Freie zu stürmen. Lisbeth dürfte ihn dabei wohl gestreift haben, denn Liam taumelte einige Schritte zurück. Nun nahm auch der Fuchs reißaus und schnell wurde die Tür wieder geschlossen ehe noch weitere Tiere entkommen konnten. Liam wandte sich zum Fenster, und sie verstand augenblicklich.
Lisbeth war nicht mehr die Jüngste, dennoch war sie kaum noch in Sichtweite. Er würde ihr hinterher. Der zarte, rothaarige Junge, der mit seinem Pullover nicht annähernd ausreichend gekleidet war für das Wetter, in das er lief. Sein Herz für Tiere ließ ihn jedoch keine Sekunde an sich selbst denken, das war stets Caitlins Aufgabe gewesen.
Angestrengt starrte sie aus dem Fenster und wartete darauf, im Schneetreiben eine sich nähernde Gestalt erkennen zu können. Sie würde nicht aufhören zu warten, ganz gleich wie oft ihr Tee kalt wurde und sie neuen brühte. Wenn er durch die Tür kam, würde der Tee ihn wärmen. Sie zweifelte keinen Moment daran, dass er zurückkommen würde, schließlich hatte er sie noch nie im Stich gelassen.